Leider haben einige ehemalige Autoren und Autorinnen des Westend-Verlages in einem offenen Brief versucht den Verlag als rechtslastig darzustellen. Diese Menschen haben anscheinend ein so eingeschränktes Weltbild, dass sie Meinungen aus andenen politischen Lagern lieber gar nicht wahrnehmen wollen.
Es wundert mich allerdings, daß auch Gregor Gysi dabei ist, an dessen Veranstaltung in Eiselfing ich mich noch sehr gerne erinnere. Wir durften mit einem sehr linken Büchertisch begleiten. Und übrigens: Damals saßen im Publikum durchaus etliche, die deutlich eher dem CSU-Lager zuzurechen waren.
Aber irgendwie hat man sich vor 10 Jahren noch ausgetauscht und auch der “anderen” Seite zugehört.
Übrigens muß man den politischen Gegner begreifen, um Ihn zu widerlegen.
Der Westend-Verlag ist einer der wenigen Verlage, der einen offenen Diskurs nicht nur mit schönen Worten anpreist – der Westend-Verlag lebt den Diskurs. Es ist nicht notwendig ein Fan von Frau von Turn&Taxis, von Julian Reichelt oder Ulf Poschardt zu werden. Aber wissen Sie was? Es macht auch manchmal Spaß sowas zu lesen.
Man verkrampft dann nicht so und außerdem finden sich im Verlagsprogramm auch Oskar Lafontaine, Klaus von Dohnanyi, Ulrike Guerot, Erich Vad, Jonas Tögel und und und
Ach und noch einmal übrigens:
Die Titel in einem Buchhandelsregal spiegeln nicht unbeding die Ansichten des Buchhändlers – sie sind ein Angebot – für Sie, die Leserinnen und Leser.